2003 – „Es dann alles mechelich“?

 

geschrieben von: Gerhard Hilwig, Elvira Lehne und Sabine Nowak –

Regie: Elke Arnold

 

Volksstück in 3 Akten, im Laudenbächer Dialekt

Erstaufführung:  12., 13. und 14.12.2003      = 4 mal

Wiederholung:    19., 20, und 21.11.2004              ?

 

Handlung:

Laudenbach, im Frühling 1923

 


Die Kinder bei den Schulaufgaben           

Erna, Hedwig und Elsbeth (Laura Mühlhause, Jana Heinemann und Jenny Rehbein)

 

Die Inflation macht den Laudenbachern zu schaffen, auch dem Schuster Burhenne und seiner Familile. Durch eine öffentliche Poststube im Hause versucht man, die kärglichen Einnahmen etwas aufzubessern. Der Schuster muss nicht nur seine Frau Änne, 3 Töchter und seine Mutter Elfriede durchbringen, sondern auch sein lebenslustiger Bruder Eduard liegt ihm auf der Tasche. Da kommt es gerade recht, dass Steiger Bressing für die die Zeche Hirschberg dringend Bergleute sucht. Eduard wird angeworben und muss in die Grube. Dort ist er aber den Launen seines Erzfeindes Jakob Rübenkönig ausgesetzt, der mit seiner Mutter in der Nachbarschaft wohnt.

 


Eduard Burhenne (Stephan Siebold) bei einem Bad nach der Schicht

            

Die Arbeit unter Tage ist schwer und gefährlich. Eduard arbeitet sich aber schnell ein und wird nach kurzer Zeit Lehrhauer. Er versteht sich gut mit

den beiden Hauern Schorsche und August und dem Schlepper Kurt. Nur mit dem Aufseher Jakob gibt es immer wieder Reibereien. Eines Tages eskaliert der Streit und es geschieht ein Unglück.

 


August (Gerd Fasshauer), Schorsche (Wolfgang Nowak) und Kurt (Sarah-Louise Greifenberg)  beim Frühstück unter Tage

 

Die Bergleute sind verschüttet. Ihr Schicksal ist ungewiss. Die Angehörigen sind fassungslos. Angst und Trauer, aber auch Vorwürfe und gegenseitige Schuldzuweisungen prägen die ohnehin gedrückte Stimmung. Natürlich geht die Sache glimpflich ab und es gibt ein Happy End!

 

 

 


Fräulein Waltraud Fiedler (Marion Wilhelm), Friedchen Burhenne (Marlis Trube) und Helene Rübenkönig (Ruth Probst)

 

 

Mit diesem Stück wollen wir das Bergmannsleben schildern. Viele Laudenbacher Männer fuhren in die Grube Hirschberg ein. Hierbei waren uns einige ehemalige Bergleute behilflich, die uns nicht nur mit Informationen, sondern auch mit Requisiten wie z.B. Karbidlampen, Helmen, Gezähe weitergeholfen haben.

 


Umtrunk nach der glücklichen Rettung

 

Die Schauspieler:

Christoph Burhenne, Schuster                      Volker Rehbein

seine Frau Änne                                         Conny Rehbein

Tochter Erna                                              Jana Heinemann

Tochter Elsbeth                                         Jenny Rehbein

Tochter Hedwig                                          Laura Mühlhause

Eduard Burhenne                                        Stephan Siebold

Elfriede Burhenne, Oma Friedchen                Marlis Trube

Waltraud Fiedler, Postfräulein                          Marion Wilhelm

Cyriacus Bressing, Steiger                                Hubert Seifarth

dessen Töchter: Henriette                                Susanne Stössel

Luise                                                                   Christina Schäfer-Münch

Jakob Rübenkönig, Grubenaufseher                  Andreas Heinemann

Helene Rübenkönig, seine Mutter                     Ruth Probst

Schorsche, Hauer                                               Wolfgang Nowak

August, Hauer                                                   Gerd Fasshauer

Kurt, Schlepper                                                  Sarah Greifenberg

Baron Waitz von Eschen                                  Gerhard Hilwig