Parole: Keedelrain

 

Mundarttheaterstück in 3 Akten

 

Geschrieben: 2005 vom Autorenteam: S. Nowak, G. Hilwig und  E. Lehne

Erstaufführung: März 2006  

Wiederholung:  November 2007

Damit wurde dieses Stück Nr. 5 neunmal aufgeführt

 

Handlung:

Laudenbach 1809-1813

Auch Laudenbach ist von Napoleons Truppen besetzt. Napoleons Bruder Jérome residiert in Kassel und lässt es sich gut gehen. Der Landbevölkerung geht es wirtschaftlich nicht gut.

In Laudenbach bekämpfen sich die zwei ansässigen Müller mit aller Kraft.

Müller Anselm Käse (Hubert

Seifarth) mit seiner einfältigen

Tochter Agathe (Susanne

Stössel)

 

Der Müllerfamilie Käse im Nuche Sohl geht es gut, denn hinter dem Rücken des Müllers Anselm Käse, werden dort lukrative Geschäfte mit den Franzosen gemacht. Verantwortlich dafür sind Geselle Gottlieb, Frau Mathilde und Schwiegermutter Ernestine. Der Müller selbst „hat das Arbeiten nicht erfunden“ und weiß nicht einmal, wem er seinen Wohlstand in Wirklichkeit zu verdanken hat.

Szene vor der Mühle:

Von links:

Wirtin Christine   

Geselle Gottlieb

Oma Ernestine 

Juliette

Margarethe

Mathilde Käse 

 

Christina-Schäfer-Münch
Stephan Siebold
Ruth Probst
Sarah-Louise Greifenberg

Jenny Rehbein
Conny Rehbein

In der Dorfmühle bei Müller Wolf hingegen sieht es anders aus. Hampeter Wolf ist ein Mann

mit Prinzipien. Nie im Leben käme es ihm in den Sinn, mit dem „Franzosenpack“ Geschäfte zu machen, lieber sperrt er „Fenster und Türen zu“, wenn sie durch’s Dorf marschieren.

Demzufolge ist die Familie arm, denn auch der trockene Sommer macht ihnen zu schaffen und die schlechte Zahlungsmoral der Laudenbacher verschlimmert ihre Situation. Gut,

dass er nicht weiß, dass sich seine hübsche Tochter Barbara mit dem französischen Soldaten, Jean-Marie angefreundet hat.

 

Als nach einer Kirmesveranstaltung plötzlich die Mühle von Anselm Käse bis auf die Grundmauern niederbrennt, sind die Karten neu gemischt. Nun steht Familie Käse vor dem Nichts.

Kirmesvorbereitungen:

Die Kirmesmädchen wickeln die Girlanden

Von links:

Jenny Rehbein, Marleen Geyer, Jana Heinemann und Laura Mühlhause

 

Anselm Käse sitzt mit seiner Familie  in einer gepachteten Mühle in unmittelbarer Nachbarschaft zur Konkurrenz in der Dorfmühle. Die Franzosen sind weiter gezogen.

Noch immer rätselt die Familie über den Grund für das Feuer, und allerhand Verdächtigungen werden ausgesprochen. In erster Linie glaubt man natürlich, dass Familie Wolf etwas mit dem Brand zu tun hat. Aber auch der Vagabund Wenzel und die Marketenderin Juliette kämen als Bandstifter in Frage, denn sie sind seit der Brandnacht nie wieder gesehen worden. Doch wer hat das bessere Motiv?

 

Familie Wolf drängt Tochter

Barbara (Jana Heinemann, Mitte),

endlich die Wahrheit über die Nacht

des Brandes zu sagen.

 

Von links:

Marion Wilhelm, Jana Heinemann,

Marlis Trube – im Hintergrund Ruth Probst - Andreas Heinemann

 

Es muss fast noch ein Unglück geschehen bis die beiden Familien aufeinander zugehen und

sich versöhnen wollen. Zum Schluss kommt die Wahrheit ans Licht. Die Marketenderin und der Vagabund waren in der Scheune und können bezeugen, dass ein Blitz in die Scheune einschlug und den Brand auslöste.

  

Mitwirkende:

 
Hampeter Wolf, Müller aus der Dorfmühle 
Gertrud Wolf, seine Frau 
Elise Wolf, Mutter des Müllers
Barbara Wolf, Tochter des Müllers 
Anselm Käse, Müller aus der Mühle am Nuche Sohl 
Mathilde Käse, seine Frau
Ernestine Käse, Schwiegermutter des Müllers
Agathe Käse, einfältige Tochter des Müllers
Gottlieb, Müllergeselle und Bäcker
Christine, dessen Verlobte, Wirtin der Dorfschänke 
Margarethe, ihre Nichte, Kirmesmädchen 
Bertha, Kirmesmädchen
Anna, Kirmesmädchen / Jean-Marie, franz. Soldat
Juliette, Marketenderin
Wenzel Schulz, Landstreicher 
Jerche, Mahlkunde
Kirmesbursche 

Andreas Heinemann

Marion Wilhelm

Marlis Trube

Jana Heinemann

Hubert Seifarth

Conny Rehbein

Ruth Probst

Susanne Stössel

Stephan Siebold

Christina Schäfer-Münch

Jenny Rehbein

Marleen Geyer

Laura Mühlhause

Sarah-Louise Greifenberg

Wolfgang Nowak

Gerhard Hilwig

Thomas Hilwig